Rezension | Sara Oliver "Verloren zwischen den Welten"

Montag, April 30, 2018

 416 Seiten | Welten #2 | Fantasy | 14.02.2017 | Ravensburger Buchverlag | 16,99€ | Hier kaufen

** Band 2 einer Reihe, Spoiler für den vorherigen Band enthalten! **

Inhalt

Weil ihre Mutter dringend eine neue Niere braucht, fasst Ve einen folgenschweren Entschluss: Sie reist erneut in die Parallelwelt, um die Doppelgängerin ihrer Mutter um Hilfe zu bitten. Doch die andere Welt hat sich seit Ves letztem Besuch ziemlich verändert. Finn hat eine neue Freundin! Als er Ve wiedersieht, flammen die alten Gefühle wieder auf. Doch sie beide wissen, dass Ve in ihre eigene Welt zurückkehren muss.

Erster Satz

Der Kellner guckte schon wieder rüber.


Meine Meinung

Kurz nachdem ich den ersten Band beendet habe, habe ich gleich zu dem zweiten Teil gegriffen. Ich muss sagen, dass mich der Klappentext da ziemlich verwirrt hat, da der erste Teil ziemlich offen geendet hat. Für das Ende, wirkt es so, als würde es in diesem Teil um etwas ganz anderes gehen würde.

Ve und Nicky werden mir beide ehrlich gesagt nicht sympathischer. Ich kann gar nicht sagen, wer mich mehr nervt. Ve mit ihrer schnippischen und impulsiven Art oder Nicky mit ihrer besserwisserischen Art. 

Der Roman ist wieder in der Ich-Form aus Ves Sicht verfasst worden, der Schreibstil ist ganz in Ordnung. So richtig mitreißen konnte mich die Art, wie der Roman geschrieben wurde leider nicht.

So, jetzt kommen wir mal zur Handlung. Ich muss sagen, dass ich von Anfang an ziemlich enttäuscht war. Ich habe ja bereits angedeutet, dass sich die Handlung arg von dem Ende des ersten Teils unterscheidet. Es gibt einen großen Zeitsprung und mein größtes Problem dabei war, dass die Väter von Ve und Nicky immer noch verschwunden sind, und sich keiner großartig Sorgen zu machen scheint. Es scheint, als hätte einfach jeder aufgegeben. Die Idee mit der mysteriösen Krankheit von Ves Mutter gibt dem Buch eine gewisse Spannung und auch in der Parallelwelt geht es Karla nicht sonderlich gut. Die Teile waren ziemlich interessant und ich habe wirklich mitfiebern können. Ansonsten schwärmt Ve einfach nur von Finn, was an vielen Stellen meiner Meinung nach einfach nicht passend war. 

Fazit

Wo ich vom ersten Teil noch so begeistert war, bin ich dieses Mal um einiges enttäuschter. Die Handlung knüpft kaum an das Ende vom Vorgänger-Teil an, was ich sehr schade fand. Einige Handlungsteile haben mir sehr mitreißen können, aber vor allem die zwei Hauptcharaktere haben mich ziemlich genervt. Den dritten Teil werde ich noch lesen, aber ein Blick auf den Klappentext verrät mir, dass auch da wieder ein großer Zeitsprung stattfinden wird.




Liebst, Lara

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