Mittwoch, April 25, 2018

Rezension | Maggie Stiefvater "Ruht das Licht"

400 Seiten | Band 2 | "Linger" (Original) | Fantasy | 01.09.2011 | script5 Verlag | 9,95€ | Hier kaufen

Inhalt

Sam hat den Wolf in sich besiegt und ist zu Grace zurückgekehrt. Doch nun ist sie es, die nachts die Stimmen der Wölfe hört und weiß: Sie rufen nach ihr. Sam ahnt, dass sie der Aufforderung eines Tages folgen wird ... 
Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Die Wolfsgestalt ist seine Zuflucht, denn Cole wünscht sich nur eines: vergessen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, schwebt das Rudel in größter Gefahr.

Erster Satz

Dies ist die Geschichte eines Jungens, der ein Wolf war, und eines Mädchens, das zu einem wurde.


Meine Meinung

Ich habe den Klappentext gar nicht gelesen, weil ich den zweiten Teil natürlich direkt nach dem ersten gelesen habe und mir vom Klappentext gar nicht zu viel sagen lassen wollte.

Grace mag ich sehr, auch wenn sie mir in diesem Band gar nicht viel näher kam. Ihr Charakter wirkt für mich beinahe nebensächlich, durch den neuen Charakter, Cole. Natürlich spielt sie noch immer eine sehr große, tragende Rolle, aber insgesamt konnte ich mich einfach gar nicht mehr so arg hinein versetzen. Mit Sam ging es mir ähnlich. Mit Cole habe ich einige, mehrere Anläufe gebraucht, um ihn wirklich mögen zu können. Dass Isabel in diesem Teil eine größere Rolle spielt, hat mir wirklich sehr gefallen. Obwohl sie mir im ersten Teil wie eine unnahbare Zicke vorkam, wurde sie mir in diesem gleich sympathisch.

Der Roman ist wieder in der Ich-Form verfasst worden. Dieses Mal nicht nur aus den Perspektiven von Sam und Grace, sondern auch von Cole und Isabel. Das hat mich anfangs sehr verwirrt, so viele Personen-Perspektiven werden mir viel zu schnell, aber ich habe mich schon nach wenigen Kapiteln super dran gewöhnt.

Die Handlung hat mich anfangs ehrlich gesagt nicht schnell fesseln können. Cole war mir zunächst relativ egal und seine Vergangenheit hat mich nur für kurze Momente interessiert, ehe ich ihn schon wieder fast vergessen habe. Insgesamt war sie doch ziemlich interessant, vor allem was Grace Entwicklung anging. Aber durch die stetig wechselnden Perspektiven ist mir alles zu viel in den Hintergrund geraten. Ich weiß nicht, ob ein Spin-Off für Coles Geschichte vielleicht sinnvoller gewesen wäre. Aber so hatte ich einfach das Gefühl, jeder Handlungsstrang funktioniert nur halb, so spannend er auch ist.

Fazit

Ein eigentlich sehr interessanter zweiter Teil, der an einigen Punkten nicht ganz funktioniert hat. Für mein Gefühl waren es zu viele verschiedene Perspektiven, sodass ich mich gar nicht in die Charaktere hineinversetzen konnte. Eigentlich hat mir die Handlung auch sehr gut gefallen, aber irgendwie waren mir zu viele Handlungsstränge zu eng aneinander gepfercht. 


Liebst, Lara

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